Evonik Industries AG

ProChem übernimmt Evonik-Anlagen in Hanau

Der Evonik-Geschäftsbereich Health Care in Hanau kommt nicht zur Ruhe. Nach der Einstellung der Ketosäureproduktion Ende 2025 verkaufte die Evonik Industries AG nun ausgewählte Produktionsanlagen für pharmazeutische Wirkstoffe an den Auftragshersteller ProChem.

ANZEIGE

Der Chemiekonzern Evonik konzentriert sich weiterhin auf Investitionen und Wachstum in Kernbereichen. Erst kürzlich hatte das Unternehmen die Fortführung seines „Effizienzprogrammes Tailor Made“ bekräftigt. In diesem Rahmen sind bis 2029 konzernweite Struktur- und Sparmaßnahmen vorgesehen, unter anderem auch der Abbau von ca. 3.200 Stellen, 2.150 davon an deutschen Standorten.

Für den Geschäftsbereich Health Care in Hanau bedeutet das nun den Verkauf der GMP-konformen Produktionsanlagen für pharmazeutische Wirkstoffe an die ProChem-Gruppe, die damit ihre Produktionskapazitäten stärkt, ihr technologisches Know-how ausbaut und ihr Dienstleistungsangebot für Pharmakunden erweitert.

„Wir gewinnen am Standort Hanau modernste Anlagen, qualitätsgesicherte Prozesse und eine hervorragende industrielle Infrastruktur“, sagte Jörg Blumhoff, Chief Sales Officer des Auftragsherstellers, der in Frankfurt am Main ansässig ist. „Dies ermöglicht es uns, unser Dienstleistungsportfolio erheblich zu erweitern und unseren Kunden in Zukunft noch umfassendere, skalierbare und regulatorisch konforme Lösungen anzubieten.“

Die Produktion von Ketosäuren in Hanau war bereits Ende 2025 eingestellt worden und wurde an den Evonik-Standorten in Wuming (China) und Ham (Frankreich) gebündelt.

SIE MÖCHTEN KEINE INFORMATION VERPASSEN?

Abonnieren Sie hier unseren Newsletter